Wegen der Corona Krise sind unsere IQ Tests vorerst abgesagt. Sobald wir wieder Planungssicherheit haben werden die neuen Daten hier angezeigt werden.

Dieser Test ist für Kinder im Alter zwischen 6,5 und 9,5 Jahren vorgesehen; Kinder ab 9 dürfen am Erwachsenen-Test teilzunehmen.

Mensa Luxemburg organisiert regelmässig IQ-Tests für Kinder. Der Test findet, je nach Altersgruppe, zwischen 10 und 12 Uhr (Vormittags) statt, in Luxemburg, 35, rue de Bonnevoie.

Um sich anzumelden, lesen Sie bitte im Hauptartikel den Abschnitt "Einschreibung". Anmeldung ist für den Kindertest zwingend notwendig.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte: mensakids@mensa.lu oder telefonieren Sie auf 691 800 665.

Diese Nummer ist erreichbar dienstags bis donnerstags ab 10 Uhr (eventuell mehrmals versuchen), vor den Tests auch an allen anderen Tagen, außer freitags.

Mensa organisiert zweimal jährlich einen Gruppen-IQ-Test für Kinder ab 10 Jahren. (Kinder ab 9 Jahren können auf Anfrage teilnehmen). Dies ist der reguläre Mensa IQ Test an dem auch Erwachsene teilnehmen. Weitere Infos stehen weiter unten.

Für Kinder von 6,5 bis 9,5 Jahren findet zweimal im Jahr ein Gruppen-IQ-Test statt der von einem Psychologen abgehalten und ausgewertet wird.

Für noch jüngere Kinder (unter 6,5 Jahren) würde ein Gruppentest nicht funktionieren. Aber man kann Kinder (ab etwa 4 Jahren, noch jünger ist nicht sinnvoll) individuell bei einem Psychologen testen lassen. Eine Liste von Psychologen die sich mit Hochbegabung bei kleinen Kindern auskennen könnt ihr bei uns anfragen (per Email an mensakids@mensa.lu)

IQ Test (ab 10 Jahren): Allgemeine Informationen

Der Mensa IQ Test ist ein anerkannter mehrstufiger Test unter Aufsicht eines Psychologen, der in erster Linie das Auffinden hochbegabter Menschen zum Zweck hat. Ein Resultat das besser oder gleich dem ist als das von 98% der Bevölkerung verleiht Anrecht Mitglied von Mensa zu werden (www.mensa.lu und www.mensa.org). Dieser Test enthält keine Frage zur Allgemeinbildung, er testet eher die logisch-mathematischen Fähigkeiten und Fertigkeiten (die Geschwindigkeit der Informationsverarbeitung, Analyse und Synthese, Liebe zum Detail, usw.). Falls der Kandidat nicht die nötige Punktezahl zu einer Mitgliedschaft bei Mensa Luxemburg erreicht, so hat er das Recht den Test ein zweites Mal gratis zu wiederholen.

Dieser Test wird zwei mal im Jahr von Mensa Luxemburg organisiert. Das Datum und die Adresse findet man auf unserem Webauftritt hier, auf jeder Seite oben in der gelben Box. Es ist nicht notwendig sich im voraus für den Mensa IQ Test für Erwachsene anzumelden.

Spezielle Informationen über den IQ Test für Kinder (6,5 bis 9,5 Jahre)

Dieser Test ist für Kinder im Alter von 6,5 bis 9,5 Jahren (am Testtag) gedacht. Kinder und Jugendliche die älter als 9 Jahre sind, dürfen auf Anfrage am Test für Erwachsene teilnehmen.

Da dieser Test keine Allgemeinbildungsfragen enthält, und weder die schulischen noch die sprachlichen Kenntnisse des Kindes bewertet, gibt er "guten" und "schlechten" Schülern die gleichen Chancen. Es ist nicht nötig sich vorzubereiten oder zu üben. Das Kind braucht nicht lesen oder schreiben zu können. Die Erklärungen sind auf Luxemburgisch, und werden, falls nötig, auf Deutsch, Französisch und Englisch übersetzt.

Der Test dauert etwa eine halbe Stunde. Dieser Test ist nach Altersklassen eingeteilt und wird in 2 Gruppen abgehalten. Die Einteilung in die Gruppen hängt vom Alter der Kinder sowie der Anzahl der Anmeldungen ab und kann, mit der jeweiligen Uhrzeit, erst nach Abschluss der Anmeldefrist mitgeteilt werden.

Der Preis von 40 € ist zahlbar in bar an Ort und Stelle, vor dem Test.

Die Ergebnisse werden innerhalb von 2-4 Wochen nach dem Test per Post zugestellt. Es werden keine Anfragen nach Testresultaten beantwortet!

Einschreibung

Die Einschreibung für den Kindertest ist obligatorisch, via Email bei kidstest@mensa.lu. Geben Sie dabei bitte die folgenden Informationen an:

  • Name, Vorname
  • Geschlecht und Geburtsdatum des Kindes
  • Genaue Adresse für die Zusendung des Ergebnisses
  • Name der Eltern, Telefonnummern, Mobiltelefonnummer des Elternteils der das Kind zum Test begleitet
  • E-Mail-Adresse der Eltern
  • Muttersprache und andere Sprachen, die das Kind versteht.
  • Die Staatsangehörigkeit des Kindes.
  • Hat es schon an einem IQ-Test teilgenommen?
  • Wenn ja, welcher, wann und wie war das Ergebnis?
  • Nützliche Informationen über das Kindes, die eventuell für einen guten Ablauf des Tests wichtig sein könnten: z.B. hört es gut, oder nur auf einer Seite, muss es Medikamente nehmen, andere Auffälligkeiten.

Zusätzliche Informationen: mensakids@mensa.lu .

Was bedeutet es, "hochbegabt" zu sein?

Als hochbegabt gelten Kinder (und Erwachsene), die einen IQ von 130 und mehr haben. Dies ist ein IQ, der über dem von 98% der Bevölkerung liegt. Der IQ wird durch die Verwendung von speziellen Tests ermittelt, die Sie entweder bei einem ausgebildeten Psychologen, oder ab 10 Jahren als Gruppentest bei Mensa Luxemburg durchführen können.

Hochbegabte Kinder (und Erwachsene) unterscheiden sich darin, dass sie eine andere Art des Überlegens haben. Sie denken vernetzt und argumentieren anders als andere Menschen. Sie haben in der Regel auch viel Wissen und viele verschiedene Talente und sind oft Autodidakten.

Wichtig: Hochbegabung ist nicht unbedingt Hochleistung! Die Welt ist nicht für die 2% hochbegabten Menschen ausgelegt, sondern für die weit über 90% "normalen" Menschen.

Woran erkenne ich, ob mein Kind "begabt" ist? (Überdurchschnittlich oder hochbegabt)

Es gibt kein Patentrezept um die Hochbegabungen bei (kleinen) Kindern zu erkennen. Das einzig wirklich Aussagekräftige ist ein IQ-Test, den spezialisierte Psychologen für Kinder ab ca. 4 Jahren anbieten. Bei Mensa Luxemburg können Kinder ab 10 Jahren den Mensa-Test ablegen.

Es gibt jedoch eine Reihe von Anzeichen, die darauf hindeuten, dass ein Kind „begabt“ ist:

  • Das Kind ist von Anfang an aufmerksamer und interessiert sich mehr für alles.
  • Es hat einen großen Wortschatz und argumentiert gut.
  • Es interessiert sich früh für Bücher oder Zeitungen und lernt früh (aus eigenem Antrieb) lesen.
  • Es interessiert sich früh für Zahlen und lernt rechnen.
  • Es sieht und versteht viel und und hat einen Blick für Details.
  • Es hat einen guten Verhalt und lernt sehr schnell.
  • Es wirft viele Fragen zu jedem möglichen Thema auf, und wenn es an etwas interessiert ist, möchte es alles darüber wissen.
  • Es kann vernetzt denken und Zusammenhänge erkennen, manchmal sogar dort, wo keine Zusammenhänge bestehen.
  • Es hat eine große Vorstellungskraft und ist sehr kreativ.
  • Es ist sehr sensibel und oft allergisch gegen Lärm und zu helles Licht.
  • Es hat einen ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit und greift Ungerechtigkeiten auf.
  • Es wirkt manchmal fast erwachsen oder zumindest seinem Alter weit voraus, ist jedoch emotional und sozial in seiner Altersklasse.

Wenn mehrere von diesen Anzeichen auf ein Kind zutreffen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass es hoch- (IQ von 130 oder mehr) oder zumindest überdurchschnittlich begabt (IQ zwischen 115 und 129) ist. Falls Sie dazu Fragen haben, können Sie sich an uns wenden (mensakids@mensa.lu).

Entgegen dem was man denken könnte, wächst sich eine Hochbegabung nicht aus. Ein begabtes Kind entwickelt sich zu einem begabten Erwachsenen. Und viele leistungsstarke Erwachsene können sich an mehr oder weniger der oben aufgeführten Situationen aus ihrer Kindheit erinnern.

Welche Probleme können auftreten?

Hochbegabte Kinder sind oft Einzelgänger, weil sie von anderen als Besserwisser oder Streber abgestempelt und dann ausgeschlossen werden. Das kann bis zu Mobbing gehen, in der Schule und manchmal sogar zu Hause. Kinder merken bereits, dass etwas für sie anders ist, wissen aber nicht, wieso und warum (vor dem IQ-Test), und fühlen sich oft nicht verstanden.

Einige, hauptsächlich hochbegabte Mädchen, nutzen ihre Intelligenz dann, um sich so gut es geht anzupassen. Das geht soweit dass manche von ihnen Fehler in ihren Aufgaben einbauen, um nicht aufzufallen und sich nicht von der Masse der anderen Kinder abzuheben. In diesem Fall wird die Hochbegabung erst später oder gar nicht erkannt.

Andere, "begabte" Mädchen wie Jungen, langweilen sich oft in der Schule und arbeiten nicht mit, weil sie unterfordert sind, das Thema bereits kennen oder die Aufgabe schon verstanden haben, und fragen sich dann, warum dies immer noch wiederholt wird. Sie träumen oder machen Dummheiten und fallen aus der Rolle. Das kann dazu führen dass ihre Fähigkeiten nicht erkannt werden oder sie schlechte Noten bekommen, obwohl sie die „Begabung“ vorhanden ist. Später kann dies zur Schulverweigerung führen, da die Kinder die Bedeutung der Schule nicht mehr verstehen.

Zwischen ihrer intellektuellen, emotional-sozialen und motorischen Entwicklung kann eine große Diskrepanz entstehen, wobei hochbegabte Kinder gerade deswegen als emotional oder sozial unreif gelten können.

Wenn die Probleme für das Kind zu groß werden, können psychosomatische "Schmerzen" wie Kopfschmerzen oder Bauschmerzen und im schlimmsten Fall sogar Depressionen auftreten. Dies sind dann Warnzeichen, dass etwas nicht stimmt und dass etwas unternommen werden muss!

Welche Lösungen gibt es und wo finde ich Hilfe?

Kindern, die Probleme haben, muss geholfen werden. Zunächst ist es wichtig, Tests durchzuführen, um herauszufinden, ob eine Hochbegabung vorliegt oder ob die Probleme eine andere Ursache haben oder ob mehrere Ursachen zusammentreffen. Es ist z.B. möglich dass ein Kind „begabt“ ist und gleichzeitig eine Funktionsstörung (z. B. Legasthenie, Dyskalkulie, Dyspraxie, ...) oder ein psychisches Problem hat. In diesem Fall besteht die Möglichkeit, mit Therapeuten oder Psychologen an den Problemen zu arbeiten. Der Rest dieses Abschnitts behandelt nur den Abschnitt "Hochbegabung".

Hochbegabte Kinder müssen erkannt und entsprechend gefördert werden. Dies w urde auch im luxemburgischen Bildungssystem erkannt, und deshalb wurde das "Zentrum für hochbegabte Kinder und Jugendliche " (CEJHP) gegründet. Es wurde im September 2018 eröffnet und soll hochbegabte Kinder betreuen und fördern. Weitere Informationen (auf Französisch) finden Sie hier: http://www.men.public.lu/fr/themes-transversaux/eleves-besoins-specifiques/03-11-level-national-centres/06-cejhp/index.html. Darüber hinaus bietet das luxemburgische Schulsystem die Möglichkeit, das Schulprogramm schneller durchzuführen und so den Zyklus von zwei auf ein Jahr zu verkürzen. Im Post-Primarbereich besteht die Möglichkeit, unter bestimmten Voraussetzungen ein Jahr zu überspringen. Um dort weitere Informationen zu erhalten, wenden Sie sich am besten persönlich an die Lehrer des Kindes. Schließlich gibt es in Luxemburg die Möglichkeit des Homeschooling. Weitere Informationen finden Sie hier: http://alliasbl.lu. Im Ausland, z.B. In Belgien oder in Deutschland gibt es private Schulen für "begabte" Kinder. Diese Schulen nehmen auch "begabte" Kinder aus Luxemburg auf.

Darüber hinaus können auch Eltern ihren Kindern helfen, zunächst indem Sie ihre Kinder testen lassen und im Falle einer Hochbegabung dem Kind erklären was das ist, so dass das Kind verstehen kann, was vor sich geht und warum es sich von den anderen unterscheidet. Dann ist es wichtig, dass die Eltern akzeptieren, dass ihr Kind „begabt“ ist, ohne es auf einen Sockel stellen oder es anders behandeln zu müssen. In erster Linie ist es immer noch ein Kind.

Viele Eltern können ihrem begabten Kind helfen, indem sie ihm ermöglichen, andere begabte Kinder zu kontaktieren. Für diese Kinder ist es sehr wichtig und hilfreich, regelmäßig mit anderen "gleichgesinnten" Kindern in Kontakt zu treten, damit die hochbegabten Kinder erkennen, dass sie nicht allein "anders" sind und sich entspannt unter ihresgleichen fühlen können. Dort können sie sie selbst sein, ohne aufzufallen oder anzuecken und vor allem, ohne sich anpassen oder verstellen zu müssen. Eltern und alle anderen Ansprechpartner sollten versuchen, aufmerksam zuzuhören und sich für ihre Erlebniswelt zu interessieren. Darüber hinaus sollte man dem Kind zeigen, dass es zur Gesellschaft dazu gehört. Darüber hinaus können Eltern Kindern die Möglichkeit bieten, an Aktivitäten teilzunehmen, die ihre Kinder interessieren. Oft interessieren sich diese Kinder für eine Vielzahl von Aktivitäten aus allen Bereichen: Musik, Mathematik, Kunst, Informatik, Sprachen, Naturwissenschaften, Sport, Geschichte usw. MensaKids organisiert daher auch Aktivitäten, bei denen sich Kinder treffen und kennenlernen können. Gleichzeitig können sich die Eltern untereinander austauschen.

Für weitere Informationen oder um die MensaKids-Mailingliste zu erhalten, kontaktieren Sie uns unter mensakids@mensa.lu. Wichtig: Kinder, die noch nicht getestet wurden oder die getestet wurden und die den erforderlichen IQ von 130 nur knapp unterschreiten, können ebenfalls an den MensaKids-Aktivitäten teilnehmen. Mensa ist derzeit die einzige Vereinigung in Luxemburg, die hochbegabte Kinder und Erwachsene zusammenbringt.

MensaKids ist im Jahre 2010 durch die Initiative einer Gruppe Eltern von hochbegabten Kindern entstanden.

Jene Eltern (manchmal auch das Lehrpersonal) stellten fest, dass verschiedene Kinder anders agierten oder reagierten als ihre Klassenkameraden und wollten herausfinden weshalb das so ist. Dies kann viele Ursachen haben, und es kann z.B. eine Hochbegabung vorliegen. Für diejenigen Kinder, bei denen tatsächlich eine Hochbegabung vorliegt, ist es von unschätzbarer Wert, andere Kinder kennenzulernen, welche in der gleichen Lage sind.

MensaKids will Ihnen eine interaktive Plattform zur Zusammenarbeit anbieten. Das Konzept besteht darin, alle paar Wochen ein Treffen zu organisieren, sowie andere Aktivitäten: Ateliers, Workshops, Besichtigungen, Führungen, usw.; aber auch IQ-Tests für Kinder, Elterntreffen, Vorträge oder Diskussionsrunden mit Interessierten und/oder Betroffenen, Lehrpersonal, Psychologen, usw. Bei diesen Treffen können auch die Eltern aus den Erfahrung der anderen Eltern Nutzen ziehen.

Ihre Ideen und Vorschläge sind willkommen

Sie können uns über die Email Adresse mensakids@mensa.lu erreichen.

Die Aktivitäten von MensaKids (Planung und Organisation) werden ermöglicht durch die Arbeit und das Engagement einiger wenigen Ehrenamtlichen.